Die Mitglieder der  Katholischen Arbeitnerhmer Bewegung (KAB) St. Joseph haben in einer Außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen, den Verein zum 31. Dezember 2016 aufzulösen.

Nach dem Tod des Vorsitzenden Gerhard Neuser und wegen mangelnder Neumitglieder sah man keine Zukunftsperspektive. 1895, zwei Jahre nach dem Bau der St. Josephs-Kirche, war rund um St. Joseph unter der Leitung des damaligen Pfarrvikars Norbert Brack der „Männerverein“ gegründet worden, der später in die bundesweite KAB überging.

Die KAB vertritt im Sinne der Katholischen Soziallehre die sozialen Interessen von Arbeitnehmern und Familien, setzt sich u.a. für den Schutz des Sonntags ein und ist Mitglied im neu gegründeten „Bundnis für gute Pflege“.

Bei der Versammlung empfahl der frühere Vorsitzende, Bernhard Hübner (3.v.l.),  den verbleibenden Mitgliedern, in die gut funktionierende KAB der Pfarrei Heilig Kreuz zu wechseln, die jährlich ein attraktives Angebot mit Vorträgen und Fahrten aufstellt. Thomas Kaiser, Vorsitzender der KAB Heilig Kreuz, der als Gast eingeladen war, freute sich über diese Empfehlung und sagte im Namen der KAB Heilig Kreuz ein herzliches Willkommen. In dieser nachbarschaftlichen Verbundenheit werde auch der Pastoralverbund spürbar, ergänzte Pfarrer Karl-Hans Köhle (2.v.l.), der die Versammlung mit einem Gebet beendete. Bezirkspräses Pfarrer Reinhard Lenz (links) überbrachte die Grüße des Bezirksvorstandes und ermutigte die Anwesenden, die Anliegen der KAB auch weiterhin zu unterstützen.

KAB