Auch in diesem Jahr trafen sich wieder Frauen und Männer um miteinander den Gottesdienst zum Weltgebetstag ökumenisch zu feiern.
Die Talkirche war am 3. März das Ziel vieler BesucherInnen.

Die Gottesdienstordnung kam dieses Mal von den Philippinen.
Ein Team hatte die Vorbereitung in Freudenberg, im Januar d. J., schon mit gemacht und brachte viele kreative Ideen ein, die ein bisschen das Flair der Philippinen und die Situation der dort lebenden Menschen, vor allem der Frauen, erahnen ließ.
Reis, das Hauptnahrungsmittel, spielte eine wichtige Rolle im Ablauf, den philippinische Frauen erarbeitet hatten. Es ging um den Bibeltext von den Arbeitern im Weinberg, Mt 20, 1-16 . Der Weinbergbesitzer zahlt am Abend allen Tagelöhnern den gleichen Lohn, obwohl sie unterschiedlich lange gearbeitet haben.
Ist das denn fair? Dank seiner großzügigen Entscheidung können sich an diesem Abend die Familien aller Tagelöhner satt essen. Ist das denn unfair ?
Fair oder nicht fair? – wenn es um gleiche Entlohnung für unterschiedliche Arbeitszeiten ging.

Diese Frage zu bewegen war beim anschließenden gemütlichen Miteinander im neuen „Mittendrin“ auch noch möglich.
Viele (ca. 100 Personen) blieben dann auch noch ein Stündchen da um bei philippinischen Speisen, die evangelische und katholische Frauen zubereitet hatten, das Ganze noch ein wenig nachklingen zu lassen.
Vielen Dank an dieser Stelle allen, für die Bereitschaft, sich in den Gottesdienst einzubringen und auch dafür, sich auf neue Rezepte einzulassen für das „Danach“ und das Büfett damit zu bereichern.
Im nächsten Jahr geben Frauen aus Suriname die Gebetsordnung vor. Suriname ist ein armes Land, das lange Zeit holländische Kolonie war.
Wir dürfen gespannt sein, was uns dann erwartet.