maria

Bild Quelle: Christoferuswerk Münster

Seit 2000 Jahren verehren katholische Christen Maria, die Mutter Jesu,  an vielen Wallfahrtsorten der Welt. Dabei hat die katholische Marienverehrung immer nur ein Ziel: sie will zum Glauben an Jesus führen und gleichzeitig Maria als Mutter und Schützerin vorstellen, die, selbst Mensch,  die Anliegen und Sorgen der Menschen kennt. Als die Muttter Jesu im Jahr 1917 drei Kindern im portugiesischen Ort Fatima erschien, stand die Welt mitten im 1. Weltkrieg. Maria rief zu Gebet und Umkehr auf, dann würde Frieden kommen und Russland werde sich bekehren. Der Eiserne Vorhang fiel inzwischen, ebenso die Berliner Mauer. Daran hat auch Papst Johannes Paul II., der Papst aus dem Osten,  einen großen Anteil. Er überlebte am 13. Mai 1981 – am 13. Mai 1917 erschien Maria in Fatima zum ersten Mal –  ein Attentat und vertraute im Jahr 1984 die Welt und Russland der Gottesmutter Maria an. Heute gibt es neue Gründe, für Frieden und Umkehr zu beten: Syrien und der ganze Nahost-Konflikt, Nordkorea, Jemen, Kriege und Hungersnöte in Afrika, islamistischer Terror, Zunahme von Gewalt auch in europäischen Ländern.

Wir laden ein zum Fatima-Gebet um Frieden am Samstag, 13.05., in die St. Joseph-Kirche in Weidenau.  Um 17 Uhr findet eine Andacht in polnischer Sprache statt, um 19.30 Uhr in deutscher Sprache.