Dank für 60 Jahre St. Marien-Kirche

„Nun jauchzt dem Herren alle Welt“, mit diesem Lied dankten zahlreiche Gläubige aus Gemeinde und Pastoralverbund für die St. Marien – Kirche in der Wenscht-Siedlung.

Vor 60 Jahren wurde das Gotteshaus gebaut. Seelsorgeteam, Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat konnten zur Festmesse u.a. die ehemaligen Seelsorger Pastor Herbert Korfmacher (1968 bis 1994) und Pater Bernd Hartwig (1995 – 2002), Siegens stellvertretenden Bürgermeister Jens Kamieth, Architekt Norbert Sonntag, Sohn des damaligen Kirchbauarchitekten Aloys Sonntag, und Pfarrer Dr. Martin Klein von der evangelischen Kirchengemeinde begrüßen.                              Mit Hinweis auf die damalige Aufbruchstimmung in der Kirche warb Pfarrer Karl-Hans Köhle in seiner Predigt um einen neuen Aufbruch heute. Papst Franziskus rufe zu einem „missionarischen Ruck“ auf, der durch die Kirche und die Gemeinden gehen müsse. In seinem Brief an die Katholiken in Deutschland vom Juni dieses Jahres habe von der „Erosion des Glaubenslebens“ in Deutschland gesprochen. „Dieser müssen wir begegnen, indem wir uns des Geschenkes unserer Taufe wieder bewusst würden und und senden ließen in die Gesellschaft, nicht nur weltweit, sondern auch hier in Geisweid“, fuhr Pfarrer Köhle fort.
Unter den Klängen des Kirchenliedes „Du bist das Licht der Welt“ wurde dann eine Missionskerze entzündet und in den Fürbitten um Kreativität und Mut für den Aufbruch gebetet.
Für die musikalische Umrahmung mit der Missa brevis von Robert Jones sorgten die Chorgemeinschaft aus Heilig Kreuz Weidenau und St. Bonifatius Kaan-Marienborn unter der Leitung von Thomas Maiworm, Dominik Kubitziel, Katrin und Holger Schollmeyer mit Gitarre, Gesang und Keyboard sowie Nicola Kotthoff an der Orgel. Nach dem feierlichen Gottesdienst schloss sich ein fröhlicher Empfang im Gemeindehaus an, zu dem Ulrich Gödde im Namen des Pfarrgemeinderates einlud.